Europäische Fledermausrufe - Aufzeichnen und Bestimmen

Neues Aussehen

Ein Wechsel der Blog-Software hat mich wie im letzten Post beschrieben zeitlich und nervlich etwas beschäftigt. Das war leider nötig, und hat neben dem Stress aber auch Vorteile. Nun ist das Blog mit neuem Unterbau fertig und hat auch gleich ein neues Aussehen bekommen. Ich hoffe alles läuft wieder. Das neue Design setzt den Inhalt mehr in den Vordergrund und ist insgesamt leichter. Mir gefällt es.

Noch am Leben

Ein kurzes Lebenszeichen meinerseits - liebe Leser es geht hier bald weiter. Ein Systemupdate und das Übliche - viel Arbeit - haben mich hier im Blog etwas verhindert. Aber ich melde mich bald wieder mit Artikeln zurück…

Balz der Rauhhaut-Fledermaus

Nach den Sozialrufen der Zwergfledermäuse, von denen ich berichtet habe, hat nun auch eine Rauhhautfledermaus meinen Aufnahmestandort für Balz genutzt. Dadurch habe ich eine Unmenge an Balzrufen gewonnen. An dieser Stelle daher nun eine kurze Beschreibung solch eines typischen Balzrufs.

Projekt: Windkraft und Fledermauszug

Wissenschaftler um Christian Voigt haben die Opfer an WEA in Bezug auf ihre Herkunft untersucht und festgestellt, dass ein Teil der Tiere ziehende Tiere sind und nicht aus der lokalen Population stammen. Die WEA in Deutschland wirken sich demnach in einem deutlich größeren Gebiet als ihrem Standort auf die Fledermäuse aus. Nun wird ein Beringungsprojekt durchgeführt, dabei sind die Kollegen auf Ihre Hilfe angewiesen.

Zwergen-Getriller

Auch nach mehr als 15 Jahren, die ich mich mit Fledermausrufen beschäftige, tauchen immer wieder unbekannte Rufe auf. Dazu zählen auch Sozialrufe, die man teils nur mit Glück oder an besonderen Standorten aufzeichnen kann, Jetzt gelang dies vor meiner Haustüre, dort konnte ich durch Zufall besonders viele Sozialrufe von Zwergfledermäusen aufzeichnen. Vermutlich flogen an diesen Tagen die ersten Jungtiere mit aus. Vielleicht helfen solche Rufe auch einmal Wochenstubenquartiere zu identifizieren.

Wetterschutz für Mikrofone

Ein immer wiederkehrendes Thema ist der Schutz von Mikrofonen vor Wetterereignissen, insbesondere Regen. Durch Dauererfassungen über mehrere Monate an schlecht zugänglichen Standorten möchte man natürlich das Mikrofon möglichst sicher installieren. So gibt es diverse Ideen, wie die Mikrofone geschützt werden können. Leider meist mit unerwünschten Nebenwirkungen.

Erfassungsreichweite

Es halten sich manche Mythen in Bezug auf die Reichweite von Detektorsystemen. Manches ist grober Unfug, manches grob fahrlässig und manches ist korrekt. Physikalischer Unsinn ist es, von 250 m Detektions-Reichweite für den Großen Abendsegler zu sprechen. Wieso das so ist? Lesen Sie weiter.

Handbuch für die akustische Erfassung

Bevor sich große Euphorie breit macht, der Titel impliziert die Existenz eines solchen Handbuchs, das sich viele Anwender wünschen. Und ich muss enttäuschen, so etwas existiert noch nicht. Aber…

Mopsfledermaus und Windkraft

In den letzten Monaten wurde ich mehrfach zur Mopsfledermaus als Schlagopfer an WEA befragt. Hintergrund waren aktuelle Planungen von Windparks in Rheinland-Pfalz und Hessen. Die Fragen kamen aus beiden Lagern also von besorgten Bürgern ebenso wie Windkraftplanern bzw. Verantwortlichen. In diesem Artikel will ich meinen Wissensstand zusammenfassen.

Ins Blaue hinein

In der Landschaftsplanung müssen meist auch die Auswirkungen von Planungen auf Fledermäuse untersucht werden. Liegen bereits ausreichend Daten aus dem Gebiet vor, können diese als Grundlage herangezogen werden. Zur Sammlung solcher Daten werden bei den Behörden Datenbanken geführt. Kann nun im Umkehrschluss das Fehlen von Daten auch als Fehlen von Fledermäusen interpretiert werden? Können Planer freigestellt werden von Untersuchungen, wenn keine Daten vorhanden sind? Oder: kann einem Planer zugemutet werden, ins Blaue hinein Fledermäuse untersuchen zu müssen, wenn keine Daten vorhanden sind?